Hilfe bei Pollenallergie in der Privatpraxis für HNO-Heilkunde in Heidenau

Abgebildet ist ein symbolisches Puzzle-Teil mit der Aufschrift "Allergie"
Die Allergie-Diagnostik kann schwierig sein ...

Was ist eine Pollenallergie?

Pollenallergie oder Heuschnupfen entsteht durch eine Fehlregulation des Immunsystems. Es kommt zu überschießenden Reaktionen in der Abwehr. Hier sind vor allem die Schleimhäute der Atemwege und der Augen betroffen. Die Folgen sind Nasenlaufen, Niesanfälle, Augentränen und Gaumenjucken. Manchmal kann auch ein allergisches Asthma bronchiale auftreten.
Neben Pollen können auch Hausstaub-Milben, Pilze oder Tierhaare allergischen Beschwerden auslösen.
Eine Beteiligung der Haut im Rahmen des allergischen Geschehens ist ebenso möglich (atopisches Ekzem, Neurodermitis).
Viele Patienten klagen über eine Unverträglichkeit von Obst und Gemüse. Das Zusammentreffen von Pollenallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit wird als orales Allergiesyndrom bezeichnet (Kreuzallergie).

Ursachen

Die Fehlregulation des Immunsystems kann verschiedene Ursachen haben. Vererbung spielt eine mögliche Rolle. Hat ein Elternteil eine Allergie, ist das Auftreten beim Kind ebenso wahrscheinlich. Übertriebene Hygiene und mangelnder Kontakt mit der Umwelt reduziert den Trainingseffekt für das Immunsystem, vor allem im Kindesalter. Zunehmende schädliche Umweltfaktoren erhöhen das Risiko, eine Allergie auszubilden.

Abgebildet ist ein blauer Himmel und schöne Birkenpollen – keine Freude für Menschen mit Pollenallergie
Birkenpollen sind oft Auslöser für Pollenallergie

Was hilft bei Pollenallergie?

Vor die Therapie gehört eine gute Diagnostik. Schon die Krankenvorgeschichte verrät mögliche Auslöser für die Pollenallergie. Die Blühzeiten sind in entsprechenden Pollenflugkalendern ablesbar. Saisonales Auftreten der allergischen Beschwerden gibt Hinweise auf bestimmte Pollenarten. Ganzjähriges Auftreten der Symptome und Beschwerden in geschlossenen Räumen lässt möglicherweise auf Milben rückschließen.
Allergien können Schleimhautveränderungen in der Nase, den Nasennebenhöhlen und im Rachen auslösen. Deshalb führen wir ausführliche Endoskopie mit Videoaufzeichnung durch. Auch zu Polypen-Bildung in der Nase kann es kommen.
Wir behandeln die Patienten in unserer Praxis folgendermaßen.
Soweit möglich sollten die Auslöser gemieden werden (Karenz). Dies betrifft besonders die Tierhaar-Allergiker.
Nasen-Spülungen und Nasen-Pflege reinigen die Nase und reduzieren damit die lokal auf der Schleimhaut befindlichen Pollen und Milben.
Sprays und Tabletten lindern symptomatisch die Beschwerden. Oft treten hier jedoch Nebenwirkungen wie Müdigkeit auf.
Eine Umstellung im Immunsystem kann durch eine Spritzentherapie (Hyposensibilisierung) ausgelöst werden. Die Allergie-Substanz wird in aufsteigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Das Immunsystem reagiert darauf, so dass beim nächsten Pollenflug die allergischen Symptome schwächer auftreten.
Wir haben gute Erfahrungen und Erfolge mit dem Einsatz der Akupunktur bei Pollenallergie gesammelt. Die Akupunktur wird kurz vor dem zu erwartenden Pollenflug begonnen und erstreckt über den Zeitraum der Saison. Bei mehrjähriger saisonaler Akupunktur-Behandlung kann es dann auch zur Abschwächung der Symptome über einen größeren Zeitraum kommen.

Sie suchen Hilfe bei Pollenallergie, dann sprechen Sie uns an.

Abgebildet ist eine Pusteblume, deren Samen durch Wind fliegen

Der HNO-Arzt in Heidenau hilft bei Pollenallergie!